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FRC ergreift Notmassnahmen
Bergrennen Oberhallau
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Weder euphorisch noch optimistisch blickt FRC-Präsident Oliver Glaninger in die nahe Zukunft des Formel Rennsport Clubs der Schweiz. «Nur circa 10 Personen am Grillfest», lassen ihn darauf schliessen, «dass der FRC nicht mehr erwünscht ist …»

Nun gut, solche und andere gesellschaftlichen Vereinsanlässe von nationalen Vereinen ohne regionale Bodenhaftung sind eher selten gut besucht. Wennschon, warum nicht in einem Umfeld, in dem sich die Mitglieder bewegen? Nach Absprache mit dem jeweiligen Veranstalter im Rahmen eines Bergrennen zum Beispiel oder eines Slaloms, wo man gleichzeitig Ausschau nach neuen Mitgliedern halten könnte? Oder im Anschluss an die jährliche GV, was nebenbei mehr Mitglieder zur Teilnahme an der Versammlung bewegen dürfte? Gerne erinnere ich mich an die stolzen Zeiten des FRC – mit Galadiner und rauschender Ballnacht im Anschluss an die Jahresversammlung.

Die finanziell wenig berauschende Situation liegt wohl am Spardruck, der die Vorstände da und dort in die Knie zwingt und grössere Sprünge in die Schranken weist. Der Schweizer Autorennsport Club (SAR) als einst grösster und sehr stolzer Verein im Schweizer Rennsport ist bereits sang- und klanglos von der Bildfläche verschwunden. Und der FRC? Als Zweiter in der Reihe der grossen Rennsportvereinigungen sendet er schon länger Signale der Hilflosigkeit. Erstmals in diesem Jahr stehen keine Anlässe im Vereinskalender, wie Glaninger im Editorial der «FRC info» signalisiert. Die Sogwirkung ist absehbar: Jahr für Jahr weniger Aktivitäten, weniger Mitglieder, weniger Einnahmen … Und eines Tages wird auch das treuste Mitglied sich fragen, ob es wirklich gewillt ist, jährlichen einen Beitrag von CHF 150.-- für gar nichts zu opfern.

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